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MANDALA

„Mandala“, aus dem Sanskrit bedeutet „Kreis“. Der tibetische Begriff „Kilkor“ ist genauer und bedeutet „Zentrum und Umkreis“. Das Zentrum symbolisiert das Bewußtsein. Und der Umkreis symbolisiert das Universum, das durch dieses Bewußtsein erfahren wird. Zwischen Zentrum und Umkreis gibt es zahlreiche Verbindungen und Beziehungen. Bewußtsein und Universum beeinflussen sich andauernd gegenseitig.

Das Mandala bildet das Auge und den Sehvorgang nach. Im Mandala sieht das Auge sich selbst, es wird sich selbst zur Erfahrung. Diese „Selbsterfahrung“ des Auges und des daran beteiligten Bewußtseins mündet in deren Verwandlung.

Das Mandala ist eine universale Ordnungsstruktur, die sich auf allen Ebenen der Erscheinungswelt offenbart, in Galaxien, Sonnensystemen, Himmelskörpern, in geologischen, meteorologischen, biologischen, molekularen und atomaren Strukturen und natürlich auch als Kunstwerk, Architektur und Ritual in allen Kulturen rund um den Globus.

Dem Mandala und seiner Form entsprechen Qualitäten wie Einheit, Ganzheit, Harmonie, Gleichgewicht etc. Das Mandala ist so gesehen ein Bild gewordenes „Gleichgewichtsorgan des Bewußtseins“. Also muß es in jeder Phase der Entwicklung des Bewußtseins neu entworfen werden. Ich will das Mandala in eine moderne Bildsprache übersetzen, denn das Mandala teilt unser Schicksal. Auch wir müssen uns beständig verwandeln, um uns selbst treu zu bleiben.