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 wintersonnenwende_2009

WINTERSONNENWENDE 2009
am 21.12.2009 um 18:47 MET


Zur Wintersonnenwende tritt die Sonne in den Steinbock ein, der das Allgemeingültige, das Gesetz, die Kristallisation, die Bestimmung, das Maß, die Grenze usw. symbolisiert. Also zeigen sich, wenn die Sonne zur Wintersonnenwende exakt auf 0° Steinbock steht, unter anderem die Bestimmung und die generelle Ausrichtung der Konstellationen für das nächste Jahr. Die hier angesprochenen Inhalte gelten also für ein ganzes Jahr. Es wäre deshalb gut, diese Datei zu speichern, weil man ja vielleicht in ein paar Monaten oder Wochen nochmal in die hier gegebenen Deutungen hinein schauen möchte.

Vorweg noch ein paar technische Angaben für diejenigen, die sich dafür interessieren, bevor wir zu den Deutungen kommen: In Freiburg liegt der AC des Horoskops auf 27°39' Krebs, weiter östlich liegt der AC im Löwen. Wir haben je nach geografischer Position andere inhaltliche Schwerpunkte innerhalb des Konstellationsbildes. Um zu einem ortsunabhängigen, allgemein gültigen Bild zu kommen, habe ich gleich große Häuser verwendet und verwende die Zeichen als Häuser. Der Widder entspricht danach dem 1. Haus, der Stier dem 2. Haus, der Zwilling dem 3. Haus usw. - jetzt zur Deutung:

Wir haben bei der Methode den AC auf 0° Widder und den Mars als Bild des Potentials. Bei Mars im Löwen geht es um das Lebendige. Mars in 5 tendiert zu Übertreibungen. Ich fand die Konstellation in diversen Varianten bei allen Komikern, deren Horoskope ich untersucht habe - Komik beruht ja oft auf Übertreibung. Eine andere Analogie für den Mars im Löwen ist der Vorstoß in neue Erlebnisräume. Man geht durch den Selbstausdruck in eine Art Pionierposition. Und da der Mars nicht reflektiert, sondern impulsiv handelt, schwingt dabei auch das Verborgene und Unabsichtliche mit.
Ob da jetzt eine erleuchtete Intuition oder nur irgend ein verdrängter Inhalt auftaucht, ist damit noch nicht gesagt. Dass impulsives Handeln neue Erlebnisräume öffnet, kann man in der Kunst sehen. Etwa bei Jackson Pollok, der das „Actionpainting“ entwickelt und dadurch ganz neue Erlebnisformen ermöglicht hat, oder bei Emil Schuhmacher, Bernard Schultze, Gerhard Höhme, K. O. Götz, Sonderborg und anderen Malern des deutschen Informell. All diesen Malern ist gemeinsam, dass sie ihren spontanen Impulsen vertraut und so ganz neue Welten erschaffen und erfahrbar gemacht haben.

Wir wissen „irgendwo“, dass wir unsere Erfahrungen selbst erschaffen, tendieren aber dazu, das zu vergessen. Die astrologischen Konstellationen sind wie Schwingungsbilder, die wir selbst verändern und umwandeln können. Sagen wir mal, die astrologischen Konstellationen geben uns eine Melodie vor, zum Beispiel „Let it be“ von den Beatles. „Let it be“ bedeutet übrigens „lass es sein“ - nicht nur im Sinne von „tue dies nicht“, sondern auch im Sinne von „lass es sein, wie es ist“. Und jeder von uns stimmt dann in diese Melodie mit ein, jeder auf seine Art. Einer traut sich gar nicht, ein Anderer schmeißt vielleicht sein Instrument in die Ecke, weil er das „Let it be“ ganz radikal im Sinne von „lass es bleiben“ verstanden hat und noch ein Anderer versteht das Ganze als Einladung, sich genau so zu lassen und sich selbst genau so singen, tanzen oder spielen zu lassen, wie es seinem SELBST entspricht. Da gibt es unzählige mögliche Varianten.

Wer impulsiv handelt, trägt jedenfalls immer Informationen aus dem Verborgenen ins Sichtbare, - weshalb wir uns eventuell davor scheuen, impulsiv zu handeln. Denn wir werden ja dadurch für uns selbst und andere in unseren verborgenen Hintergründen erkennbar. Und wenn wir viel verdrängt haben, dann kommt das Verdrängte durch eine impulsive Handlung vielleicht wieder zurück an die Oberfläche, was eventuell peinlich werden könnte. Ich möchte das „könnte“ betonen, weil eine spontane Handlung ja auch eine befreiende, oder sogar erlösende Wirkung auf die gesamte Umgebung haben kann. Die informellen Maler hatten mit ihrer spontanen Kunst nach dem 2. Weltkrieg und der Nazi-Diktatur sicherlich eine sehr befreiende und erlösende geistig-seelische Wirkung.

Fast könnte man meinen, das Sonnensystem sorgt im Moment deshalb dafür, dass wir einen Mars im Löwen bekommen, weil wir hier auf Erden wirklich mal wieder ein paar spontane, impulsive Handlungen brauchen könnten, die befreiend und erlösend wirken.

Das Horoskop der Wintersonnenwende zeigt mit dem Mars im Löwen jedenfalls eine Konstellation für spontanes, impulsives Handeln und dieser Mars ist „rückläufig“, das heißt, er scheint sich von der Erde aus gesehen rückwärts durch den Tierkreis zu bewegen. Manche Astrologen sagen, dass rückläufige Planeten einer introvertierten Bewegung entsprechen, einer Bewegung nach Innen. Und wenn wir sagen, der Mars symbolisiert die Energie und der Löwe das Leben und das Herz, dann haben wir hier ein Bild für eine Bewegung der Lebensenergie nach innen, für eine Verinnerlichung, oder für eine seelische Bewegung, die sich nicht aus dem Herz heraus nach außen sondern nach innen in das Herz hinein bewegt.

Der Mars läuft vom 21.12.2009 von fast 20° Löwe rückwärts bis auf fast 0° Löwe, um ab dem 12.3.2010 wieder vorwärts zu laufen. Und in seiner Rückwärtsbewegung nähert sich der Mars immer mehr dem Tierkreiszeichen Krebs an. Die spontane, nach Innen gerichtete Bewegung des Mars wird also immer mehr vom Krebs und dem ihm zugeordneten Himmelskörper, dem Mond bestimmt. Die Wintersonnenwende zeigt den Mond auf 27° Wassermann und dies symbolisiert, dass das Seelische die Gegensätze transzendieren und sich aus der Dualität und ihren Konflikten heraus heben möchte. Es gibt eine Musik, die diese seelische Bewegung ganz wunderbar gegenwärtig macht:
Falls die Links nicht funktionieren sollten, kopiert sie einfach in das Eingabefeld Eures Internetbrowsers. Und am Besten hört Ihr die Musiken, zu denen die Links Euch führen, einfach an und lest dabei weiter. Dieser Essay ist so entworfen, dass Text, Musik und Bilder zusammen gehören.

http://www.youtube.com/watch?v=ccCnL8hArW8&feature=related

Manche finden die Musik dieses Videos vielleicht „etwas zu schön“, aber hier wird die himmlische, überirdische Seelenstimmung des Wassermann-Mondes unmittelbar gegenwärtig. Die Sängerin Eva Cassidy hat die Sonne im Wassermann und drückt die reine, schwebende, offene, luftige, friedliche und freie Qualität dieses Zeichens aus.

Auch der Film, aus dem diese Musik ursprünglich stammt, hat Wassermannqualitäten und passt sehr gut zu einigen Konstellationen aus dem Wintersonnenwende-Horoskop.„Somewhere over the rainbow“ ist die Titelmelodie des Films „Der Zauberer von Oz“, in dem die Heldin, ein kleines Mädchen in einem Traumzustand sich selbst und einige Menschen aus ihrer Umgebung heilt und als sie wieder erwacht, hat diese Heilung im Traumzustand ganz reale Früchte getragen. Hier eine asketischere Version des Songs:

http://www.youtube.com/watch?v=eq0EWNuR1H8

Nach der Münchener Rhythmenlehre ist der Regenbogen ein Wassermann-Symbol. Also passt „Somewhere over the rainbow“, was „Irgendwo über dem Regenbogen“ bedeutet, sehr gut zu dem Mond im Wassermann der Wintersonnenwende von 2009, der ja darauf angelegt ist, Gegensätze und Polaritäten zu transzendieren. In der Bibel erscheint der Regenbogen nach der Sintflut als Zeichen der Versöhnung zwischen Gott und den Menschen. Im tibetischen Buddhismus symbolisiert der Regenbogen schöpferische Energien, die zwischen der physischen Welt und dem Absoluten vermitteln. 

Die Wintersonnenwende von 2009 ergibt ein allgemein gültiges Horoskop, mit dem Jede und Jeder von uns mitschwingt. Und da dort der Mond auf 27° Wassermann steht, wird ganz allgemein eine große Sehnsucht danach entstehen, sich aus der Dualität mit all ihren Verstrickungen heraus heben zu wollen; in ein Land irgendwo über dem Regenbogen, wo die Träume, die man zu träumen wagt, auch wirklich wahr werden, wie es im Text von „Somewhere over the rainbow“ heißt. Wir hatten das Thema etwas weiter vorne schon einmal, wo ich schrieb, dass wir unsere Erfahrungen selbst erschaffen, - wenn auch aus dem uns vorgegebenen „kosmischen Material“, das symbolisch durch die Astrologie beschrieben wird. Unser Leben gestaltet sich aus „kosmischem Stoff“ und nur daraus, auch wenn manchmal, – ganz zurecht übrigens, der Eindruck entsteht, dass wir aus einer Dimension, die vollkommen jenseits des physikalischen Universums liegt, in diese Wirklichkeit gekommen sind. Um es mit Jean Gebser zu sagen: „Wir sind keine Menschen, die eine spirituelle Erfahrung machen, sondern spirituelle Wesen, die eine menschliche Erfahrung machen.“

Der Pianist Keith Jarrett wurde übrigens am 8.5.1945 geboren und ist nach seinem Horoskop ein Medium, das den „Hüter der Schwelle“ überwinden und die Differenz zwischen Diesseits und Jenseits schöpferisch überbrücken kann. Auch die Sängerin Eva Cassidy, geboren am 2.2.1963, hat wie Keith Jarrett dominante Verbindungen zwischen Mars, Saturn, Chiron und Neptun und damit ganz ähnliche Begabungen. Es ist kein Wunder, dass Beide „Somewhere over the rainbow“ interpretiert haben, weil die Mars-Neptun-, Saturn-Neptun und Chiron-Neptun-Verbindungen in den Horoskopen der Beiden auf eine starke, innere Verbindung zum Grenzenlosen deuten.
Nun meinen ja manche, die Kunst und die Mystik hätten nichts mit der Realität und schon gar nichts mit Politik zu tun. Das genaue Gegenteil ist der Fall und die „Bösen“ und die „Mächtigen“ haben dies immer gewusst. Wo Diktaturen, welcher Art auch immer, aufgebaut wurden, hat man die schöpferisch und mystisch begabten Menschen unterdrückt und verfolgt. Denn die Künstler und die Mystiker tragen das unbegrenzte Wirkliche in die begrenzte irdische Realität und sind durch ihr Glück, ihre Erfülltheit und Freiheit aus der Sicht der „Bösen“ und „Mächtigen“ gefährliche Vorbilder, weil sie ansteckend wirken könnten. Denn wer einmal durch eine schöpferische oder mystische Erfahrung an sich SELBST geleckt hat, wird so manche andere „Speise“ danach verschmähen und mit einem freundlichen Lächeln, aber bestimmt zurückweisen.


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Ich setze die „Bösen“ und „Mächtigen“ deshalb in Anführungszeichen, weil ich meine, dass es sich dabei um unterentwickelte, zurückgebliebene und zutiefst ohnmächtige Wesen handelt, die noch nicht die Fähigkeit entwickelt haben, Glück zu erfahren und auszustrahlen. Mehr noch, sie haben noch nicht einmal den Mut und die Kraft, sich dies ein zu gestehen. Keines dieser Wesen wäre in der Lage, es auch nur wenige Tage ganz allein mit sich selbst aus zu halten, geschweige denn, sich selbst zu beherrschen. So fliehen sie vor ihrem Unglück und ihrer Ohnmacht in den zwanghaften Drang, Andere zu beherrschen. Wer glücklich und erfüllt ist, hat Schöneres und Wesentlicheres zu tun, als Andere zu beherrschen. Aber irgendwie scheinen diese Wesen in der irdischen Wirklichkeit mit dazu zu gehören, - brauchen wir Gegner, um uns zu entwickeln? Was wäre, wenn wir gegen gar nichts mehr wären, auch nicht gegen unserer Gegner? Würden sie dann wie ein fauler Zauber, - den wir womöglich sogar selbst erschaffen haben, ganz einfach verschwinden? Aus einigen bemerkenswerten Begegnungen habe ich jedenfalls den Eindruck gewonnen, dass manche Wesen mit bedingungsloser Liebe nicht besonders gut klar kommen, - entweder sie fliehen oder sie verwandeln sich.

Warum spreche ich hier von „Wesen“ und nicht von „Menschen“? Weil im Judentum die Aussage „sie“ oder „er ist ein Mensch“ Ausdruck der höchsten Ehrerbietung ist. Was die Idee beinhaltet, dass der Mensch ein Entwicklungswesen ist, auch wenn er von Anfang an, genauer schon vor jedem Anfang, das Transzendente als Essenz in sich trägt.

 

 

Im Horoskop auf die Wintersonnenwende 2009 steht der Mond auf 27° Wassermann, - das ist laut der Münchener Rhythmenlehre ein Punkt für überraschende, schöpferische Lösungen, für erfolgreiche Innovationen und für die Chance, das schöpferische Moment fruchtbar werden zu lassen und nach dem Horoskop auf die Wintersonnenwende von 2009 gibt es eine kollektive Sehnsucht, genau das zu erfahren.

 

 

Der Wassermann ist sehr stark betont, Mond, Neptun, Jupiter und der Chiron stehen dort sehr nahe zusammen. Der Wassermann symbolisiert den Menschen als schöpferischen Mittler zwischen Himmel und Erde, die Freiheit, die Individualität, das Schöpferische und wie erwähnt, ist auch der Regenbogen ein Wassermann-Symbol.

Jupiter-Neptun symbolisiert multidimensionales Bewusstsein und intuitive Erkenntnis, Jupiter-Chiron bedeutet nach meiner Forschung, dass man seine eigenen Wahrheiten finden muss und in einem kollektiven Horoskop wie diesem bedeutet dies wohl, dass die Menschheit zu neuen Wahrheiten kommen muss und wird. Chiron-Neptun beseitigt Hindernisse durch Meditation, Chiron-Mond heilt und harmonisiert das Seelische und Mond-Neptun öffnet die Seele für das Grenzenlose. Und die seelische Sehnsucht nach all dem wird durch ein Biquintil zwischen Mond und Saturn symbolisiert und da in „mundanen“ - also in kollektiv gültigen Horoskopen der Mond das „Volk“ symbolisiert, werden sehr viele Menschen von dieser Sehnsucht ergriffen werden.




Der Mond und der Wassermann symbolisieren den schöpferischen Traumzustand. Vielleicht werden viele von uns, wie das kleine Mädchen in dem Film „Der Zauberer von Oz“ im Traumzustand sich selbst und die Menschen in ihrer Umgebung heilen. Es gibt viele Hinweise darauf, dass wir im Traumzustand generell sehr aktiv sind, wenn auch nicht auf der physikalischen Ebene, die unsere Alltagsrealität weitgehend bestimmt, sondern auf subtileren, schöpferischen Ebenen.

Und da hier der Uranus, der den Wassermann beherrscht, in den Fischen steht, wird all dies im grenzenlosen Bewusstsein zur Wirkung kommen, vielleicht sogar sehr weit über den Planeten Erde hinaus. Denn die Fische symbolisieren nicht nur den grenzenlosen Raumaspekt des Bewusstseins sondern auch den Weltraum. Und da der Neptun als Herrscher der Fische im Wassermann steht, wird der Raumaspekt des grenzenlosen Bewusstseins auf all diese schöpferischen menschlichen Aktivitäten antworten – und wie genau wird er das tun? - vermutlich durch Intuitionen!

Und das Horoskop hat noch eine andere Facette. Wir haben in diesem Horoskop ein sehr exaktes Quadrat zwischen Pluto im Steinbock und Saturn in der Waage, das schon seit ein paar Monaten besteht. Wir werden wohl auch weiterhin außerordentlich harte Desillusionierungen hinsichtlich unserer politischen und öffentlichen Strukturen erleben. Wir werden zunehmend erkennen, dass unsere politischen und öffentlichen Strukturen in vielerlei Hinsicht ganz anders funktionieren, als zu wünschen wäre. Saturn-Pluto bedeutet, dass Vorstellungen = Pluto, objektiviert werden = Saturn. Nach meiner Forschung symbolisiert diese Konstellation oft eine radikale Desillusionierung. Und da die Konstellation im Steinbock und der Waage steht, gilt dies für den staatlichen und den öffentlichen Bereich. - Braucht es konkrete Beispiele, um dies zu belegen? Ich glaube kaum und meine, wir können uns die Beispiele hier ersparen. Wer anderer Ansicht ist, mag sich, so er sie noch ertragen kann, die Nachrichten ansehen. Womit ich nicht sagen möchte, dass wir nicht hinschauen sollten. Ganz im Gegenteil, aber ich bin Astrologe und kein Journalist. Gibt es, wenn sich die staatlichen und öffentlichen Strukturen als korrupt erweisen dennoch eine Lösung? - Aber klar!

 

 

Astrologisch gesehen zeigt sich die Lösung immer im neuen Mondknoten. Der steht hier im Steinbock direkt neben dem Merkur. Der Steinbock symbolisiert den Staat. Aber auf der individuellen Ebene symbolisiert er die Bestimmung und Lebensaufgabe des Einzelnen. Das ist ein ganz entscheidender Punkt! In der Astrologie lässt sich jedes Symbol auf mehreren Ebenen lesen. Thomas Ring betonte einmal, dass der Steinbock und der Saturn körperlich dem Skelett entsprechen. Manche Lebewesen haben ein Außenskelett, wie Muscheln, Schnecken und Ameisen. Andere Lebewesen, die Vögel, die Säugetiere und der Mensch haben ein Innenskelett. Mit anderen Worten, man kann von Außen oder von Innen bestimmt werden und das macht einen Riesenunterschied.

Denn wenn wir sagen, der Steinbock symbolisiert den Staat und wir sind in dem Sinne bereit ein Außenskelett zu tragen, dann müssen wir bei dem neuen Mondknoten im Steinbock und dem Saturn in der Waage sagen, - es ist gut, wenn der Staat in die Öffentlichkeit eingreift, auch in die öffentlichen Medien, wie es Ministerpräsident Silvio Berlusconi seit Jahren in Italien tut und wie es der deutsche CDU-Politiker Roland Koch kürzlich in Deutschland getan hat. In letzter Konsequenz führt uns das in einen Ameisenstaat, der perfekt funktioniert, weil der Einzelne nichts zu sagen hat.

Aber wenn wir sagen, der Steinbock symbolisiert die individuelle Bestimmung und wir tragen unser Skelett und damit das uns Bestimmende in uns selbst, dann müssen wir bei dem neuen Mondknoten im Steinbock und dem Saturn in der Waage sagen: Es ist gut, wenn jeder einzelne Mensch gemäß seiner eigenen Bestimmung in der Öffentlichkeit wirksam wird. Dieser Gedanke erinnert mich merkwürdig an ein Wort, das ich wohl mal in der Schule gehört habe. Ich glaube, das Wort hieß „Demokratie“ oder so.
Zwischen diesen zwei Interpretationen ein und derselben Konstellation besteht natürlich ein riesiger Gegensatz und ich halte die zweite Interpretation für die Richtige. Aber paradoxerweise ist sogar Silvio Berlusconi nur ein einzelner Mensch. Vielleicht können wir sogar etwas von ihm lernen?

Die 10. Phase, der Steinbock, der Saturn und das 10. Haus zeigen im individuellen Horoskop jedenfalls den Anteil am Transzendenten, der im Irdischen wirksam werden kann und soll. Oder anders formuliert, die 10. Phase zeigt WIE der individuelle Anteil am Transzendenten in dieser Welt konkret realisiert werden kann. Nun ist das natürlich eine ganz individuelle Angelegenheit.

Bei mir fällt das 10. Haus zum Beispiel in den Stier, also hat meine Bestimmung im weitesten Sinne immer etwas mit dem Ästhetischen und/oder dem Sozialen zu tun. Ich schreibe zum Beispiel diesen astrologischen Rundbrief, das ist eine soziale Aktivität und ich versuche dies auf eine möglichst ästhetische Weise zu tun.

Die persönliche Bestimmung ist wirklich eine ganz individuelle Angelegenheit, die sich nur aus dem individuellen Horoskop ersehen lässt. Was sich aber aus dem, in der einen oder anderen Weise, für uns Alle gültigen Horoskop auf die Wintersonnenwende 2009 ersehen lässt, ist, dass die individuelle Bestimmung eines jeden „öffentlich“ und zur „Bedeutung“ werden könnte und wohl auch sollte. Denn der Saturn, der den Steinbock beherrscht, steht in der Waage, die unter anderem die Öffentlichkeit, die Liebe und die Bedeutung symbolisiert. Wie können wir das jetzt konkret umsetzen? Zum Beispiel so:

 

 

Die Grafik habe ich auf Spiegel-Online gefunden, mehr dazu findet sich unter dem Link http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-50137-6.html Das Urheberrecht für die Grafik liegt nach der dortigen Bildunterschrift bei J.P. Onnela/barabasilab.com
Ich habe diese Grafik ausgewählt, weil sie auf sehr ästhetische Weise soziale Prozesse veranschaulicht. Wie schon gesagt, meine Bestimmung hat im weitesten Sinne immer etwas mit dem Ästhetischen und dem Sozialen zu tun. Die Grafik stammt aus der Netzwerkforschung und zeigt „das Umfeld einer Person (schwarz eingekreist) bis zu einer Entfernung von sechs Kontakten. Jeder Punkt stellt einen Menschen dar.“ Offensichtlich soll die Grafik auch darstellen, wie die sechs Menschen, mit denen ein Einzelner im Kontakt steht, sich mit jeweils sechs weiteren Menschen vernetzen. Jetzt geht es gleich um Mathematik! - noch ein Link zu einer Musik:

http://www.youtube.com/watch?v=j7zNCtsvjxI

Diese Musik wurde von Johann Sebastian Bach geschrieben. Sie stammt also aus einer Zeit, als Mathematik und Musik noch sehr eng miteinander verbunden waren. Interpretiert wird sie von Jacques Loussier und seinem Trio und der Titel der Musik bezieht sich auf einen Mann, der von sich gesagt haben soll „Ich bin der Ich bin!“ - und der, wenn ich das richtig erinnere, irgendwie auch was mit Weihnachten zu tun hat.

Nochmal zur Mathematik und Ästhetik sozialer Prozesse nach der oben abgebildeten Grafik.. Es heißt, dass die guten Mathematiker alle etwas mit dem Zeichen der Waage zu tun haben, die durch die Venus beherrscht wird und die Schönheit und die Liebe symbolisiert. Wir sind 6 bis 7 Milliarden Menschen auf dem Planeten, ca. 6.500.000.000 Personen. Das bedeutet, dass jeder von uns, wenn er sechs Personen kennt, die jeweils wieder sechs andere Personen kennen, um gerade mal elf bis zwölf Ecken herum mit allen Menschen auf dem Planeten in Kontakt stehen kann. 

Das lateinische personare bedeutet übrigens ursprünglich „laut erschallen“ aus per „durch“ und aus sonare „tönen“. Und in dem Sinne bedeutet es nicht nur „Mensch“ sondern auch die Maske, durch die die Stimme des dahinter verborgenen Schauspielers hindurch tönt. Und wer sind wir hinter der Maske unserer Persönlichkeit? Sind wir nicht alle „Ich bin die oder der Ich bin“- kosmisches Bewusstsein in einer menschlichen Form? Wird es nicht so langsam Zeit, dass wir mal so richtig laut erschallen? Ich meine schon. Denn mir scheint, wir kommen hier auf dem Planeten so langsam wirklich unter Druck. Hier ein Link zu „Under Pressure“ - auf Deutsch „Unter Druck“, einer Musik, die man am Besten so laut wie nur irgend möglich hören sollte, geschrieben von Queen und David Bowie, gespielt von Letzterem und seiner Band. Der Text passt genau zu unserer aktuellen Situation, obwohl der Song schon etwas älter ist. Merke: Männer sind ja nicht sooo intuitiv, aber wenn sie schöpferisch begabt sind...

http://www.youtube.com/watch?v=YsSlNFTjxss

Wir sind und kommen weiter unter Druck. Venus, Saturn, Uranus und Pluto in harten Aspekten zueinander und die Sonne in der Mitte davon erzeugen zusammen einen ungeheuren Druck. Hier ein paar stichwortartige Deutungen der Aspekte, wobei ich die Positionen in den Tierkreiszeichen, um Platz zu sparen nicht erwähne, aber mit deute:

Venus-Saturn = das Soziale wird zum Selbstzweck erhoben, ohne dem Seelischen und der Liebe Raum zu geben. Venus-Uranus = es kommt zu dramatischen Wandlungen und Umbrüchen im sozialen Leben. Venus-Pluto = die Staaten werden von mafiaähnlichen, internationalen Strukturen durchdrungen. Saturn-Uranus = die bisherigen, teilweise korrupten wirtschaftlichen, religiösen, politischen und kulturellen Kräfte versuchen in der Öffentlichkeit und den Medien, die innovativen, freien und schöpferischen Kräfte ins Abseits zu drängen.
Die innovativen, freien und schöpferischen Kräfte werden versuchen, die korrupten Kräfte zu überflügeln. Aber zunächst wird ihnen dies vielleicht nur im individuellen und im spirituellen Bereich gelingen. Saturn-Pluto = es wird zu Desillusionierungen hinsichtlich der öffentlichen und staatlichen Strukturen kommen. Die Korruptheit dieser Strukturen wird klar erkennbar werden. Uranus-Pluto = also könnten diese Strukturen eventuell schlagartig zusammen brechen, was vorübergehend zu einer allgemeinen Orientierungslosigkeit führen könnte. Oder die Desillusionierung über die offiziellen Strukturen könnte für manche Menschen so enttäuschend sein, dass sie sich resigniert vom öffentlichen Leben abwenden oder aggressiv rebellieren.

Natürlich haben diese Konstellationen auch noch andere, hellere Bedeutungen, aber die schwierigen Aspekte sind potentiell auch gegeben. Ein Grund mehr, möglichst heiter zu bleiben. Ich möchte dazu ein Gedicht des Sufis Hafiz wiedergeben. Die Dichtungen der Sufis sind oft auf mehreren Ebenen zu lesen und sind deshalb nicht so leicht zu übersetzen. Ich gebe nur die Ebene wieder, die ich glaube verstanden zu haben:
 

Wenn Du so weitermachst

Kummer und Sorgen waren in mein Haus gezogen
Umklammerten mein Herz seit vielen Monden
Aber dann fand ich zu mir Selbst zurück
Und mein Selbst zu seinem Ursprung
So tanzte und sang ich
Nächtelang
Da wurden Kummer und Sorgen rasend vor Wut
Mit Tränen des Zorns in den Augen
Standen sie in meiner Tür
und drohten Mir
Wenn Du so weiter machst
Dann gehen wir!


Soweit der Sufi und Dichter Hafiz. Dennoch, das Horoskop für die Wintersonnenwende enthält wirklich einige sehr schwierige und druckvolle Konstellationen. Natürlich erlebt diesen Druck jeder anders. Josef Ackermann und andere Banker plagen sich vielleicht mit der Frage, ob es ihnen noch mal gelingen wird, ein paar Milliarden ein zu sacken, bevor sie den nächsten Crash inszenieren. Während die Wirtschaft in Europa und andernorts teilweise zugrunde geht, weil sie keine Kredite bekommt. Und eine Milliarde Menschen auf dem Planeten hungert und zwar nicht nur in der dritten Welt. Was hier geschieht, ist mit den Mitteln der Sprache eigentlich gar nicht mehr aus zu drücken.

Nach dem Horoskop der Wintersonnenwende liegt unsere Chance darin, dass wir uns nicht immer weiter von außen bestimmen lassen, sondern wie Hafiz, zu uns Selbst und unserem Ursprung zurück finden, um erst dann wieder von Innen nach Außen zu gehen.
Und um hinter all den Konzepten und Masken, die wir aus Angst wie ein geistiges und psychologisches Außenskelett mit uns herum tragen, zurück zu unserer individuellen Bestimmung zu finden, ist es gut, wenn wir uns im Sinne des alten Mondknotens im Krebs und des Mondes im Wassermann zunächst einmal aus der Dualität heraus heben und der Wahrheit zuwenden, die wir sind. Denn diese Wahrheit wird immer sein. Hier ein Link zu „The truth will always be“ von Pat Metheny.

http://www.youtube.com/watch?v=3ZWWVLZufJU&feature=related

 


Und dann? - Na ja, ich schrieb ja schon, dass der Mensch ein Entwicklungswesen ist, auch wenn er schon vor jedem Anfang das Transzendente als Essenz in sich trägt. Ein Bildsymbol für Entwicklung ist die Spirale und das astrologische Symbol für unsere Entwicklungsmöglichkeiten sind die Mondknoten. Und zum neuen Mondknoten im Horoskop der Wintersonnenwende 2009 schrieb ich, dass wir gut daran tun, gemäß unserer individuellen Bestimmung nach Außen zu gehen und wirksam zu werden. Eine andere mögliche Interpretation wäre, dass man seine individuelle Bestimmung zur Bedeutung macht, dass man sich selbst folgt und genau das tut, was einem am Herzen liegt, selbst dann, wenn „es niemand sieht“. Hier eine Sufi-Geschichte:

Ein Schüler fragte seinen Lehrer vor allen anderen Schülern seiner Gruppe, warum der Lehrer einen bestimmten Schüler immer bevorzugen würde. Darauf sagte der Lehrer: „Das lässt sich rasch klären. Ich möchte, dass Jeder von Euch sich ein Huhn besorgt und es an einem Ort tötet, wo es niemand sieht. Dann kommt zurück, Ihr habt bis morgen Abend Zeit.“ Am folgenden Abend brachten alle Schüler ein totes Huhn mit, nur der angeblich bevorzugte Schüler nicht. Darauf fragte ihn der Lehrer: „Warum hast Du kein Huhn mit gebracht?“ Und der Schüler antwortete: „Mir scheint, dass wo ich auch bin, immer mindestens zwei Wesen anwesend sind, nämlich Gott und ich. Vielleicht sind wir in Wirklichkeit auch nur ein einziges Wesen, das weiß ich noch nicht so ganz genau. Aber eines weiß ich ganz sicher. Irgend etwas zu tun, wo es niemand sieht, ist mir völlig unmöglich.“ Worauf der Lehrer dem Schüler, der die Frage bezüglich der scheinbaren Bevorzugung gestellt hatte, sagte: „Damit ist Deine Frage wohl hinreichend geklärt.“

Für den scheinbar bevorzugten Schüler war vermutlich die Bewusstheit seiner eigenen Bewusstheit im Jetzt bestimmend geworden. Dadurch verändert sich die „Beziehung“ zum Lehrer und zum ganzen Leben ganz natürlich. Der tibetische Dzogchenmeister Dudjom Rinpoche sagte einmal: „Das Gewahrsein von Jetztheit ist der wahre Buddha.“

Man kann das Horoskop auf die Wintersonnenwende 2009 aber auch vor allem aus einem politischen Blickwinkel betrachten und da der Merkur beim neuen Mondknoten steht, an das Thema Kommunikation und an soziale Netzwerke denken. Hier noch mal die Netzwerkgrafik zur Erinnerung:

 

 


 
Denn der Merkur, der hier neben dem neuen Mondknoten steht, symbolisiert ja auch die Kommunikation. Und Merkur oder Hermes, wie er in der griechischen Antike hieß, gebietet auch über Wissenschaft, Technik und Handel. Seine düstere Seite offenbart sich in den destruktiven Auswirkungen des wissenschaftlich-technischen Materialismus, der unsere eigentliche „Weltreligion“ im doppelten Sinne des Wortes ist. Aber Hermes-Merkur hat als Götterbote auch eine sehr helle Seite und ich denke, - dieser Gott schuldet uns vielleicht auch noch was. Aber vielleicht stimmt das nicht und deshalb sollten wir uns einfach Alles von ihm nehmen, was wir kriegen können und es einfach nutzen, solange es noch geht. Denn Hermes-Merkur ist auch der Gott der Diebe. Womöglich nimmt er uns das, was er uns gegeben hat, schon bald wieder weg.
Ohne ihn gäbe es heute jedenfalls weder Internet, noch Telefon. Nutzen wir die Medien, um unsere Stimme für die Selbstbestimmung des Menschen zu erheben, zum Beispiel hier http://www.avaaz.org/en/contact. - „avaaz“ heißt übrigens „Stimme“. Und es gibt ja auch noch Facebook, wo kürzlich eine Demonstration mit Hunderttausenden von Teilnehmern gegen Silvio Berlusconi organisiert wurde und wo sich die Iraner zu den Demonstrationen gegen ihr Regime organisiert haben. Es gibt sehr, sehr viele Möglichkeiten, wenn auch nur ein geringer Prozentsatz von ungefähr 6.500.000.000 Ich-bin's kosmischer Herkunft aktiv wird und dabei daran denkt, dass über nur elf bis zwölf Ecken alle miteinander verbunden sind, von den Mitteln der Telepathie und den Möglichkeiten im Traumzustand ganz zu schweigen.

Hermes-Merkur, der Gott der Erfinder, Techniker, Redner, Schreiber, Zeichner, Händler, Wissenschaftler, Lügner und Diebe in Personalunion, der uns allmächtig erscheinende Gott unserer Weltreligion, des reinen wissenschaftlich-technischen Materialismus hat uns die weltweit funktionierenden Kommunikationsnetze geschenkt. Nutzen wir sie! Vielleicht sind jetzt schon Tausende von Hackern damit beschäftigt sind, die Privatkonten der Banker zu knacken. Ich bete dafür, dass sie es schaffen, so dass das Geld der Banker endlich mal in bessere Hände kommt. In aller Göttinnen und Götter Namen, AMEN!!!
 
Die aktuelle Ausdrucksform des Hermes-Merkur, das westliche Zivilisationsmodell des wissenschaftlich-technischen Materialismus hat ungeheure Schäden angerichtet, nicht nur in der Natur, sondern auch in der Kultur anderer Völker.

 

 

 Aber Hermes-Merkur hat uns auch die modernen Kommunikationsmittel zugänglich gemacht. Und wenn wir uns den Planeten einmal als ein Mandala denken, dann wären all die unterschiedlichen Formen des menschlichen Bewusstseins, die es auf diesem Planeten gibt, mit die subtilsten Teile ein und desselben Mandalas. Und diese unterschiedlichen Formen des menschlichen Bewusstseins können sich möglicherweise gegenseitig sehr unterstützen, wie die folgende Geschichte sehr humorvoll zeigt:
Der Schamane eines Indianerstammes wurde von seinen Stammesmitgliedern gefragt, wie der kommende Winter werden würde. Darauf ging der Schamane in Trance, um in die Zukunft zu sehen und sah, dass wohl ein mittelmäßig kalter Winter kommen würde. Aber der Schamane war ein sehr vorsichtiger und kluger Mann, also sagte er seinem Stamm: „Es kann sein, dass es sehr, sehr kalt wird. Schlagt also sehr viel Holz, damit wir Vorräte haben.“ Und da der Schamane auch ein sehr moderner und weltoffener Mann war, ging er Tags darauf einen seiner Freunde, den Chef einer wissenschaftlichen Wetterstation oben auf dem Berg besuchen. Und als die Beiden gemütlich zusammen saßen und rauchten und tranken, fragte der Schamane den Meteorologen, wie denn wohl der nächste Winter werden würde. Darauf schickte der Meteorologe einen Mitarbeiter los, um die Frage wissenschaftlich ganz exakt beantworten zu können. Wenige Minuten später kam der Mitarbeiter etwas außer Atem wieder an und sagte: „Okay Chef, ich war oben auf der Plattform unserer Station und hab mal durchs Teleskop geschaut. Es ist absolut sicher, dass der nächste Winter sehr, sehr kalt wird. Die Indianer schlagen nämlich so viel Holz und legen so viele Vorräte an, wie schon seit Jahren nicht mehr.“

Also denken wir uns die verschiedenen Kulturen der Erde einmal als die verschiedenen Facetten ein und desselben Mandalas. Und stellen wir uns vor, dass es uns gelingen könnte, diese verschiedenen Bewusstseinsformen auf harmonische und intelligente Weise zueinander in Beziehung zu setzen und dadurch das planetarische Bewusstsein zu einem wundervollen Mandala ab zu runden, zu zentrieren, zu harmonisieren und zu heilen. Was gibt es da nicht Alles?

 

 

Es gibt die Dzogchenlehren, wie sie von den tibetischen Njingmapa gelehrt werden, die sagen, dass Dzogchen in dreizehn verschiedenen Sonnensystemen gelehrt wird. Es gibt die Bön-Schamanen in Tibet, deren Kultur seit 17.000 Jahren existiert, die eine eigene Form des Dzogchen entwickelt haben. Es gibt die afrikanischen Dogon, die sagen, dass ihre Kultur vor langer Zeit von Besuchern aus der Nähe des Sirius begründet wurde. Es gibt die australischen Aborigines, deren Kultur mindestens 40.000 Jahre zurückreicht, die sehr genaue Kenntnisse über die „Traumzeit“ haben. Es gibt die Schamanen in Neuseeland, die behaupten, seit uralten Zeiten telepathische Kontakte zu mehreren Sternsystemen zu haben und dass jeder Mensch gleichzeitig in acht Dimensionen existiert. Es gibt die hawaianischen Schamanen, die Kahunas, die von sich sagen, dass sie aus dem Atlasgebirge kamen, dabei geholfen haben, die ägyptischen Pyramiden zu errichten und dann später weiter bis nach Hawaii gezogen sind.
Und es gibt noch soviel mehr interessante Kulturen. Und Hermes-Merkur, der Gott des wissenschaftlich-technischen Materialismus hat vielen dieser Kulturen geschadet, aber er hat uns auch die modernen Kommunikationsmittel in die Hände gegeben, so dass sich heute alle Kulturen der Welt kennen lernen und miteinander kooperieren können.

Eine der frühesten Kulturleistungen des Menschen ist die Agrikultur, der Anbau von Pflanzen. Hier eine Musik von Pat Metheny mit dem Titel „Farmers trust“ - zu Deutsch „Das Vertrauen des Bauern“ - Pat Metheny wuchs in einer ländlichen Gegend auf und hat sich das Gitarrenspiel übrigens selbst beigebracht. 

http://www.youtube.com/watch?v=W1zZ_352agU&feature=related

Vor ein paar Jahren ließ sich eine Bauersfrau aus dem Kaiserstuhl von mir astrologisch beraten und da habe ich mich interessiert, wie das denn damals war, als die Freiburger Studenten und die Bauern aus dem Umland gemeinsam gegen die Errichtung des Atomkraftwerks Wyhl gekämpft haben – das Atomkraftwerk Wyhl wurde nie gebaut! Also fragte ich die Bauersfrau: „Was haben Sie denn damals gedacht?“. Und sie sagte mir: „Ich dachte mir, - das brauchen wir nicht!“ So einfach kann das sein!

 

 

Nach dem Horoskop der Wintersonnenwende 2009 geht es mit dem Mars im Löwen zunächst darum, dass wir unseren spontanen Impulsen folgen. Der alte Mondknoten im Krebs und der Mond im Wassermann zeigen, dass es eine Sehnsucht des Seelischen nach dem Himmlischen, Schöpferischen und dem Menschlichen gibt. Der Mensch ist im astrologischen Bild des Wassermanns Mittler zwischen Himmel und Erde, - wie der Regenbogen. Und mit dem alten Mondknoten im Steinbock und dem Saturn in der Waage können wir aus unserer individuellen Bestimmung in der Welt wirksam werden.

Das braucht oft gar nicht viel, keinerlei Anstrengung. Es reicht sehr oft, wenn wir wie die Bauersfrau aus dem Kaiserstuhl ganz einfach nur sagen: „Das brauchen wir nicht!“ So wie die Mehrheit der Deutschen angesichts der von der Pharmaindustrie inszenierten Schweinegrippe-Impfkampagne offensichtlich gesagt hat: „Das brauchen wir nicht!“ Was meint Ihr, wie sich die Pharmaindustrie darüber geärgert hat! Ach wie schön!!!
Die Deutschen sind Klasse! Das hat übrigens auch der Dalai Lama gesagt! Als er 2007 in Freiburg war, sagte er sinngemäß: „Schaut mal, wie gut Ihr Euch entwickelt habt. Im letzten Jahrhundert hattet ihr noch eine Diktatur und heute habt Ihr eine der besten und schönsten Demokratien der Welt. Ihr solltet Euch ruhig noch ein bisschen mehr ins Weltgeschehen einmischen!“ Ich saß damals im Publikum und habe beobachtet, wie die Menschen reagiert haben. Das war super-spannend. Denn die Deutschen neigen ja dazu, - besonders die intelligenten Deutschen, sich selbst wegen der Nazi-Zeit immer wieder in die Asche zu hauen, obwohl das ja jetzt schon mehr als 60 Jahre her ist. Aber die Deutschen - und nicht nur die Deutschen, lieben den Dalai Lama. Also hatten die ca. 10.000 Leute in der Halle in Freiburg, als der Dalai Lama sagte: „Schaut mal, wie gut Ihr Euch entwickelt habt...“ Null Chance, sich dagegen zu wehren. Und als der Dalai Lama sagte: „Schaut mal, wie gut Ihr Euch entwickelt habt...“, sah ich, wie sich alle im Publikum plötzlich ganz spontan und natürlich aufgerichtet haben und Alle waren plötzlich sehr aufrecht und um mindestens vier bis sieben Zentimeter größer. Der Mann, der den Dalai Lama nach Freiburg gebracht hat, ist ein Freund von mir und heißt Wilfried Pfeffer, hier seine Adresse:

www.tibet-kailash-haus.de

Es gibt noch eine Adresse, die ich empfehlen möchte. Um die Wende vom 20. zum 21. Jahrhundert ist es einem Alchemisten mit seinem Partner gelungen, die Rezepte von Paracelsus und anderen Alchemisten zu entschlüsseln. Wir sind nach wie vor sehr gut befreundet, auch wenn er inzwischen „jenseits der Schwelle wohnt“. Und im Diesseits hat man glücklicherweise immer noch die Möglichkeit, in den Genuss seiner genialen alchemistischen Schöpfungen zu kommen, mehr dazu findet Ihr unter:

http://www.allesgesunde.de/

 

 

Jetzt fassen wir unseren Weg durch das Horoskop der Wintersonnenwende zusammen. Mars im Löwen heißt, dass das Potential in spontanen Lebens- und Ausdrucksimpulsen besteht. Und da der Mars rückläufig ist und fast bis zum Krebs zurück laufen wird, können dies auch nach Innen gerichtete Impulse sein.
Da der alte Mondknoten im Krebs und der Mond im Wassermann steht, gibt es eine Sehnsucht nach dem Himmlischen, Schöpferischen, Menschlichen und nach Freiheit. Da der neue Mondknoten neben dem Merkur im Steinbock steht, liegt unserer Chance zu einer Weiterentwicklung darin, dass wir kommunizieren und unserer individuellen Bestimmung als Menschen folgen.

Mit Saturn in der Waage wird das, was aus unserer Bestimmung hervor geht zur Bedeutung, zum Inhalt von Begegnungen und Beziehungen, zum Ideal oder Bild und es wird möglicherweise auch öffentlich. Man könnte auch sagen, was aus der Bestimmung hervorgeht wird bei Saturn in der Waage im Bereich des Geistigen, des Kulturellen, im Beziehungsleben, der Liebe, der Schönheit und der Harmonie wirksam.

 

 

Venus herrscht über die Waage und steht im Schützen. Der Schütze symbolisiert unter anderem die Erweiterung, die Erkenntnis, die Anschauung, die Kooperation, den Sinn und den größeren Zusammenhang. Das heißt, dass Alles was wir aus unserer inneren Bestimmung heraus in die Welt tragen in größere Zusammenhänge münden und sich erweitern kann. Es kann zu einer enormen Erweiterung unserer Beziehungen und zu einem ganz neuen Verständnis der Bedeutung des Menschen und der Welt kommen.

Der zum Schützen gehörende Jupiter steht im Wassermann. Die bisher gültigen Grenzen der Erkenntnis werden überschritten und das Schöpferische kann fruchtbar werden. Jupiter steht in Konjunktion mit Chiron, Neptun und Mond, so dass sich unsere Sehnsucht nach dem Himmlischen, Schöpferischen, Menschlichen und nach Freiheit erfüllen kann! Denn Jupiter „gebietet über die Fruchtbarkeit der wirkenden Ursachen“ wie Agrippa von Nettesheim vor 500 Jahren über den Jupiter sagte. Und da der Jupiter dem Mars gegenübersteht, werden auch unsere spontanen Impulse fruchtbar werden!

Und all die schöpferischen Energien und Bewegungen im Wassermann werden durch den Uranus in den Fischen im universalen Bewusstsein wirksam. Da der Neptun als Herrscher der Fische im Wassermann steht, kommt es zu ständigen Rückkoppelungen zwischen dem universellen und dem individuellen Bewusstsein. Uranus und Neptun stehen in Rezeption und dadurch ständig in Beziehung. Kurz, - was dem einzelnen Menschen an schöpferischer Erfüllung gelingt, hat Wirkung weit über ihn selbst hinaus und was der Menschheit gelingt, hat Wirkungen weit über unseren Planeten hinaus.

Ein großer Teil der Menschen, die diese Welt beherrschen (wollen), ist geistig gestört. Magier und Schamanen würden sagen, dass diese Menschen von „Dämonen“ und „bösen Geistern“ besessen sind. Buddhisten würden sagen, dass diese Menschen durch die „Geistesgifte“ Hass, Gier und Dummheit vergiftet sind. Moderne Psychologen würden wohl sagen, dass diese Menschen von Wahnideen und Zwangsvorstellungen beherrscht werden. So der so haben wir es jedenfalls mit geistigen Störungen zu tun, egal aus welcher Perspektive wir zu dieser Diagnose kommen.

Als ich vor 30 Jahren in Poona bei Osho war, der sich damals noch Bhagwan nannte, sagte er einmal, dass es eine Verschwörung der Priester, Politiker und Geschäftsleute gibt, mit dem Ziel die Menschen zu verdummen, zu versklaven und aus zu beuten.

„Das brauchen wir nicht!“ würde die Bauersfrau aus dem Kaiserstuhl wohl sagen.

In welchem Maße sich unserer Sehnsucht nach dem Himmlischen, Schöpferischen, Menschlichen und nach Freiheit erfüllt, hängt nach dem neuen Mondknoten im Steinbock im Horoskop auf die Wintersonnenwende 2009 jedenfalls davon ab, ob wir bereit sind, auf das Außenskelett der Fremdbestimmung zu verzichten und stattdessen in die Selbstbestimmung zu gehen.

 

 

Von dort aus können wir mit Saturn in der Waage unsere Ideale neu bestimmen, sie mit der Venus im Schützen erweitern, weiter entwickeln und fruchtbar machen und mit Venus-Pluto können wir (internationale) Netzwerke bilden. Wer sich für Astrologie interessiert, kann zum Beispiel hier einsteigen:

 

http://www.astrologix.de/

Und mit dem Jupiter im Wassermann können wir an den schöpferischen Entwicklungen der planetarischen Kultur teilhaben, und es geht noch sehr viel weiter!

 

 

Es geht noch sehr viel weiter, weil der Uranus in den Fischen steht und der Neptun im Wassermann. Das heißt wir haben eine Uranus-Neptun-Rezeption und damit eine ganz enge Verbindung zwischen der schöpferischen und der grenzenlosen Dimension. Im Grunde genommen gibt es drei Dimensionen, in denen wir uns bewegen.

Fische-Neptun entspricht im Mythos dem grenzenlosen Chaos vor der Schöpfung, was im Altgriechischen „unermesslicher, gähnend leerer Weltraum“ bedeutet. In diesem Zustand befinden wir uns jede Nacht im Tiefschlaf ohne Traum.

Wassermann-Uranus entspricht im Mythos dem schöpferischen Gott des nächtlichen Sternenhimmels Uranos, sowie dem kosmischen Liebesspiel zwischen Sternenhimmel und Erde, aus dem die irdische Schöpfung hervorgeht. In diesem Zustand befinden wir uns jede Nacht, wenn wir träumen.

Steinbock-Saturn entspricht im Mythos Kronos, dem Gott der Zeit, der die gesamte Erscheinungswelt beherrscht. Diese Dimension erleben wir im Wachzustand.

Oft glauben wir, dass die Erscheinungswelt die einzige Wirklichkeit sei. Und wenn wir unser Leben verändern wollen, dann mühen wir uns ab, die konkreten Erscheinungen zu verändern. Und da im Horoskop der Wintersonnenwende 2009 der neue Mondknoten im Steinbock und der Saturn in der Waage steht, ist es auch gut und richtig, im Diesseits zu wirken. Aber wir können die Wirklichkeit auch im Traumzustand verändern und wenn wir in den Traumzustand eintreten, können wir aus dem Grenzenlosen schöpfen.

Ich schrieb zu Anfang des Essays: „Somewhere over the rainbow“ ist die Titelmelodie des Films „Der Zauberer von Oz“, in dem die Heldin, ein kleines Mädchen in einem Traumzustand sich selbst und einige Menschen aus ihrer Umgebung heilt und als sie wieder erwacht, hat diese Heilung im Traumzustand ganz reale Früchte getragen.

Wenn wir schlafen gehen, können wir uns vornehmen, schöpferisch im Traumzustand zu handeln und das kann ganz reale Früchte tragen. In diesem Zustand können wir anderen Menschen und spirituellen Wesen begegnen und Verabredungen treffen. In diesem Zustand werden die sinnvollen Zufälle arrangiert, die wir dann im Wachzustand erleben, wenn zum Beispiel glücklicherweise mal wieder die richtigen Menschen am richtigen Ort zum richtigen Zeitpunkt zusammen kommen.

Und unser bewusstes Selbst sagt dann vielleicht: „Wahnsinn, also so ein Zufall. Nein, was für ein Zufall!“ Und unser träumendes Selbst grinst mal wieder und denkt sich: „Dass das bewusste Selbst diese Zusammenhänge einfach nicht kapiert, ist wirklich komisch. Aber egal, - Hauptsache, es hat mal wieder ganz wundervoll geklappt.“

Die Wurzeln sinnvoller Zufälle, Synchronizitäten oder Koinzidenzen entwickeln sich im Traumzustand. Und auf der schöpferischen Ebene des Traumzustandes können wir uns mit einer ganz anderen Geschwindigkeit bewegen. Wir sind dort viel freier und haben eine ganz andere Energie und Power. Ein einziger neuer Gedanke kann dort ganze Welten verändern. Auf dem Planeten Uranus, der den schöpferischen Traumzustand symbolisiert, sind Windgeschwindigkeiten von über 1.400 (!) Kilometern pro Stunde beobachtet worden. Im Vergleich dazu wehen die Winde auf der Erde schon fast wieder rückwärts! Die Konstellationen im Wassermann im Horoskop der Wintersonnenwende sind ganz wunderbar. Experimentiert damit und handelt im Traumzustand. Schöpft Euch was richtig Schönes aus dem Grenzenlosen. Geht Freunde besuchen, findet Lösungen, heilt innere und äußere Störungen, lasst Euch von Eurem Hohen Selbst inspirieren. All das ist möglich!

 

 

Ich möchte mich für Eure Aufmerksamkeit bedanken. Jetzt noch eine Musik von Pat Metheny und Lyle Mays, mit dem Titel „The Roots of Coinzidenz“, zu Deutsch „Die Wurzeln der Koinzidenz“, eine Musik mit (fast) uranisch hoher Geschwindigkeit, die man am Besten vielleicht sehr, sehr laut hören sollte:

http://www.youtube.com/watch?v=kRPXDFTdDqM&NR=1

Wir sind die Augen der Welt und mehr! Danke, dass es Euch gibt!
Allen Alles Gute!

Vinzent Liebig am 30.12.2009 um 18:40 MEZ in Freiburg im Breisgau
PS: Der Text ist urheberrechtlich geschützt, darf zu nicht-kommerziellen Zwecken aber gerne weiter geleitet und verbreitet werden, solange er im Original erhalten und meine Urheberschaft erkennbar bleibt. DANKE.
 

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Vinzent Liebig – Kunst und Coaching
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QUELLENNACHWEIS

In meinem Text habe ich folgende Zuordnungen aus der
MRL („Münchener Rhythmenlehre“) von Wolfgang Döbereiner verwendet:

  • AC, Widder, Mars, Haus 1 = aggressiv, impulsiv, Selbstdurchsetzung, Energie
  • Stier, Venus, Haus 2 = Gemeinschaft
  • Zwilling, Merkur, Haus 3 = Kommunikation, wissenschaftlich, technischen
  • Krebs, Mond, Haus 4 = das Seelische
  • Löwe, Sonne, Haus 5 = das Lebendige, der Erlebnisraum
  • Jungfrau, Merkur, Haus 6 =
  • Waage, Venus, Haus 7 = öffentlich, die Bedeutung
  • Skorpion, Pluto, Haus 8 = Strukturen, Ideologie, Vorstellung
  • Schütze, Jupiter, Haus 9 = Einsicht, Anschauung
  • MC, Steinbock, Saturn, Haus 10 = staatlich, das Allgemeingültige, Gesetz, Kristallisation, Bestimmung, Maß, Grenze, Trennung zwischen subjektiv und objektiv
  • Wassermann, Uranus, Haus 11 = schöpferisch, frei, individuell, Gegensätze werden aufgehoben, der Regenbogen, der Himmel
  • Fische, Neptun, Haus 12 = das Grenzenlose, das Transzendente, universell,
  • Venus-Pluto = Netzwerke
  • Uranus-Pluto = Zusammenbruch von Strukturen