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Wintersonnenwende-Horoskop

Gültig vom 21.12.2008 – bis 21.12.2009

Das Wintersonnenwende-Horoskop mit Sonne auf 0° Steinbock zeigt die „Bestimmung“ vom 21.12.2008 bis 21.12.2009. Es ist auf Berlin berechnet und gilt für Deutschland. Mit „Bestimmung“ sind die allgemeinen Maßstäbe, Grenzen und Festlegungen, die kollektiven Denkhaltungen und Gesetzmäßigkeiten gemeint, die eine Zeitphase definieren. Kurz, - es geht um die allgemeine Zeitströmung, um „die Welt da draußen“, an der wir alle teilhaben und die wir alle gemeinsam formen. Manche wollen nur wissen „was in den Sternen steht“ – andere interessieren sich auch dafür, um welche astrologischen Konstellationen es sich dabei genau handelt, also liefere ich sowohl die astrologischen Konstellationen als auch deren Deutung.

Mit AC Stier geht es um Themen wie Sicherheit, Status, Besitz, Recht und ganz allgemein um „Werte“. Die Venus in Haus 11 symbolisiert, dass die bisherigen Formen von Sicherheit, Status, Besitz und Recht aufgehoben werden und dass ein Wandel der Werte zu erwarten ist. Um die aktuelle Finanzkrise weiß jeder. Die Konstellationen sprechen – was wohl niemanden überraschen wird - dafür, dass uns das Thema noch länger beschäftigen wird.

Es gibt Konstellationen für „Mangelbewusstsein“, - mit MC Steinbock und Saturn in 6 führen die allgemeinen Maßstäbe zu Einschränkungen in den Lebensbedingungen und bei Jungfrau in 6 und Merkur am MC wird dies prägend für die Wahrnehmung und die Bewusstheit, was zu weiteren Einschränkungen in den Lebensbedingungen führen kann usw. Wir haben hier eine Art „Spiralen-Konstellation“, die nach folgendem Muster verlaufen kann:

Die Bedingungen erscheinen als beengt, anscheinend herrscht Mangel, also beschränkt man sich in seinen Ausgaben. So kommt weniger Geld in Umlauf, also beschränken sich auch andere in ihren Lebensbedingungen und Ausgaben und irgendwann wird nur noch davon geredet, dass Mangel herrsche, dass zuwenig Geld da sei, usw.

Ich glaube aber nicht, dass dies allein die Situation bestimmen wird. Der alte Mondknoten im Löwen in Haus 5 und die Sonne in Haus 9 symbolisieren, dass in dieser kritischen Phase ein neuer Sinn für Kooperation entstehen kann, eine Lebenshaltung mit dem Motto: „Wenn wir zusammen arbeiten, werden wir es schaffen!“ Haus 9 steht ja für Synergie, Synthesen, Kooperation, Koordination, Komposition usw. Mit Sonne in Haus 9 wird es also vermutlich einen breiten Konsens geben, der mit Schütze in 9 und Jupiter in Haus 10 darauf abzielen wird, gemeinsam das Beste aus den Zeiten des Mangels zu machen. Die Verbindung zwischen Mond und Jupiter deutet darauf hin, dass die gemeinsame Ausrichtung auf dieses Ziel Schwung erzeugen und durchaus gewisse Erfolge ermöglichen kann.

Dieser Konsens kann, soweit ich sehe, dazu führen, dass die Bedingungen in Deutschland relativ gute Bedingungen sein werden. Da die Sonne in Haus 9 auf die internationale Verflechtung von Deutschland hinweist, der Jupiter als Herrscher von 9 in 10 vom Saturn beherrscht wird und die wechselseitige Beherrschung von Merkur und Saturn von einer Art „weltweitem Mangelbewusstsein“ spricht, kann zwar nur von „relativ gut“ im Verhältnis zu anderen Ländern gesprochen werden, - aber immerhin.

Der DC im Skorpion mit Pluto in Haus 9 löst bei mir sehr gemischte Gefühle aus, ich kenne die Konstellation im Zusammenhang mit internationalen Firmenfusionen und Ladenketten. Das war immer wieder Thema, als Pluto im Schützen stand und hier steht Pluto nun in einem vom Schützen beherrschten 9. Haus, das ist eigentlich immer noch dasselbe. Außerdem wurden in der Phase diese ganzen extrem fetten und fürchterlich hässlichen Autos gebaut, diese Privatpanzer und die so genannten „Off-Roader“, als gäbe es keine Umweltproblematik, sondern stattdessen einen „Zwang zur Expansion“. Nach dem Motto: „Wer mit den größten Spielsachen stirbt, hat gewonnen!“ Schön wär’s gewesen, wenn die tatsächlich „off road“ also „weg von der Strasse“ geblieben wären, - sind sie aber nicht.

Da der DC im Skorpion diese Konstellation als Finalität kennzeichnet, ist damit zu rechnen, dass die Expansion und Internationalisierung von Systemen und Machstrukturen aller Art und die damit einhergehenden Zwänge die eigentliche Bedeutung der Phase ausmacht, die auf uns zukommt. Wenn ich durch Freiburg gehe, sehe ich, dass immer mehr Einzelhandelsgeschäfte schließen und durch internationale Ladenketten ersetzt werden. Als bildender Künstler mit einem Rest an Sinn für Ästhetik empfinde ich das Zeug, was da verkauft wird übrigens zum großen Teil als geradezu ekelerregend hässlich. Aber das Ganze hat durchaus eine zwingende Logik, denn wenn die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander geht, dann kauft man sich eben ein T-Shirt für 5€ anstatt für 30 €, egal ob das Ding nun in irgendeinem chinesischen Konzentrationslager oder sonst wo hergestellt wurde. Das erschwert dann wieder die Lage für andere, z.B. für regionale Hersteller und Händler, die nach ethischen Maßstäben handeln usw. Der Türke, bei dem ich manchmal einen Döner essen gehe, nennt sein kleines Restaurant „City-Imbiss“, auch er gibt sich international - aber auf einem winzig kleinen, wunderschönen Bild an der Wand hat er sieben Weisheiten des Mystikers und Dichters Rumi stehen und der Mann ist wirklich sehr nett und den Tee zum Döner gibt es immer gratis.

Ich schrieb: „Der alte Mondknoten im Löwen in Haus 5 und die Sonne in Haus 9 symbolisieren, dass in dieser kritischen Phase ein neuer Sinn für Kooperation entstehen kann.“ Ich denke, dass dies geschehen und in einem gewissen Sinne auch sinnvoll sein wird. Aber der neue Mondknoten im Wassermann sagt uns noch etwas Anderes, nämlich dass wir uns zur Lösung dieser Krise als schöpferische Individuen verstehen sollten; und mit dem Uranus in Haus 12 wäre es gut, wenn wird uns als Individuen frei und voraussetzungslos, ohne alle Ideologien dem Grenzenlosen, Unsichtbaren und Transzendenten stellen würden, um zu einer individuellen und zugleich dem Ganzen entsprechenden Lösung zu kommen.

Man könnte sagen, es geht darum, einmal Alles Äußere total los zu lassen, sich von seinen Bindungen an die materiellen, seelischen und geistigen Aspekte der Erfahrung vollkommen zu trennen und dadurch eine ganz und gar offene und freie Situation her zu stellen, oder anders formuliert, es geht darum, „vor den Ursprung zurück zu kehren“. Und mit dem Neptun als Herrscher von 12 in 11 geht es im Weiteren darum, dass wir lernen, uns als individuelle Ausdrucksformen des Grenzenlosen verstehen. Was könnte All das bedeuten?

Ich fand zu meiner Überraschung, dass die deutschen Bischöfe in ihren Ansprachen zu Weihnachten kurz nachdem diese Konstellationen am Himmel standen, fast dasselbe gesagt haben. Fast könnte man meinen, die Kirchen wären die wichtigste außerparlamentarische Opposition, die wir haben. Der gemeinsame Tenor der deutschen Bischöfe war nämlich, dass es so langsam mal Zeit wird, Geld und Gott als zwei verschiedene Wirklichkeiten zu erkennen und sich von ersterem etwas ab- und dafür letzterem wieder mal etwas mehr zu zuwenden. Ich schrieb: „…wäre es gut, wenn wird uns als Individuen frei und voraussetzungslos, ohne alle Ideologien dem Grenzenlosen, Unsichtbaren und Transzendenten stellen würden, …“ Natürlich verwende ich als Astrologe andere Worte als ein christlicher Bischof, aber ich sehe da durchaus Parallelen.

Über die Konstellation, die darauf hinweist, dass es darum geht „vor den Ursprung zurück zu kehren“ musste ich längere Zeit nachdenken, bis mir eine Idee dazu kam, was das in dieser Situation bedeuten könnte. Aber wenn man wirklich „vor den Ursprung zurückkehrt“ dann ergibt sich eine Deutungsmöglichkeit. Ich schrieb: „Der alte Mondknoten im Löwen in Haus 5 und die Sonne in Haus 9 symbolisieren, dass in dieser kritischen Phase ein neuer Sinn für Kooperation entstehen kann, eine Lebenshaltung mit dem Motto: „Wenn wir zusammen arbeiten, werden wir es schaffen!“

Das gab es schon mal, vor dem Ursprung der jetzigen Phase und ihrer „Probleme“, es gab schon einmal einen Konsens, ein gemeinsames Ziel, die eine gigantische Kooperation zur Folge hatte. Es ist ganz einfach. Die Arbeitslosigkeit ist im Grunde ein Riesenerfolg. Denn als die Industrialisierung begann, bestand das Ziel darin, dass irgendwann alle schweren Arbeiten von Maschinen erledigt werden und der Mensch frei sein wird, andere Dinge zu tun. Und dieses Ziel ist heute erreicht, aber wir nennen die Erreichung dieses Ziels nicht etwa „Erfolg“, sondern „Arbeitslosigkeit“. Und anstatt, dass man den Erfolg nun auch teilt, nachdem sich mehr als Hundert Jahre lang Abermillionen von Menschen mit ihrer Lebensarbeitszeit für dieses Ziel eingesetzt haben, fahren eben Einige in ihren Privatpanzern über die Strassen und Anderen redet man ein schlechtes Gewissen ein, weil sie „arbeitslos“ sind, was immer noch den Unterton von minderwertig hat. Was sicherlich, und da haben die deutschen Bischöfe soweit ich sehe vollkommen recht, eben auch damit zu tun hat, dass manche Menschen Geld mit Gott verwechseln, aber der Mensch ist ja, Gott sei Dank, ein sehr entwicklungsfähiges Wesen. Ein guter Weg, um mit der gegebenen historischen Situation sozial, wirtschaftlich und politisch in verantwortungsvoller und ethischer Weise umzugehen, vielleicht sogar der Beste, wäre nach meiner Sicht das bedingungslose Grundeinkommen. Mehr dazu findet man unter folgendem Link:

http://www.kultkino.ch/kultkino/besonderes/grundeinkommen

Und natürlich gibt es auf der individuellen Ebene wohl noch zahllose andere Möglichkeiten. Denn obwohl sich mir angesichts dessen, was heute so alles geschieht, manchmal wirklich die Haare sträuben, so scheint mir dennoch, dass heute die Distanz zwischen dem Individuum und dem Transzendenten so gering ist, wie nur ganz selten in der Geschichte. Die wechselseitige Beziehung zwischen dem Uranus, als dem Symbol für das Individuum und dem Neptun als dem Symbol für das Transzendente spricht da, zumindest aus astrologischer Perspektive, eine ganz klare Sprache. Und vielleicht ist da gar keine Distanz und es gab niemals eine?

In diesem Sinne Alles Gute


Vinzent Liebig


  

Vinzent Liebig – Kunst und Coaching
Tel: 0761-6967248
changchub11@yahoo.de
www.vinzent-liebig.de


QUELLENNACHWEIS

In meinem Text habe ich folgende Zuordnungen aus der
MRL („Münchener Rhythmenlehre“) von Wolfgang Döbereiner verwendet:

  • Stier, Venus, Haus 2 = Sicherheit, Status, Recht, Besitz, Werte
  • Jungfrau, Merkur, Haus 6 = Bedingungen, Lebensbedingungen, Wahrnehmung, Bewusstheit
  • DC, Waage, Venus, Haus 7 = Finalität, Bedeutung
  • Skorpion, Pluto, Haus 8 = Systeme, Strukturen, Zwänge
  • MC, Steinbock, Saturn, Haus 10 = Bestimmung, Maßstäbe, Grenzen, Gesetzmäßigkeiten
  • Wassermann, Uranus, Haus 11 = Aufhebung, schöpferisch, Ursprung
  • Fische, Neptun, Haus 12 = das Transzendente, Unsichtbare, Grenzenlose
  • Uranus in 12 = voraussetzungslos, Herrscher von 11 in 12 = vor den Ursprung zurückkehren