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Die Uranus-Neptun-Konjunktion
vom 2.2.1993 berechnet auf 0° Widder

Uranus und Neptun
Individuum und Universum Teil II

Ich schrieb im letzten Rundbrief, dass wir mit der Uranus-Neptun-Rezeption durch eine wichtige Transformations-Phase gehen. Die Beziehung zwischen Individuum und Universum wird aber nicht nur die Rezeptionen von Uranus und Neptun gewandelt, sondern auch durch die Uranus-Neptun-Konjunktionen. Die letzte dieser Konjunktionen war am 2.2.1993, - siehe oben. Sie wird am 17.1.2165 von einer neuen Uranus-Neptun-Konjunktion abgelöst und bleibt bis dahin als Bild der Zeugung neuer kollektiver Uranus-Neptun-Themen gültig.

Der AC ist auf 0° Widder gelegt, um zu einem allgemeingültigen Bild zu kommen. 0° Widder steht in der Hamburger Schule für „die Erde, die Allgemeinheit“ usw. Die Konjunktion von Uranus und Neptun steht im Steinbock, damit ist sie allgemeingültiger Natur und symbolisiert die Überschreitung und Auflösung bisher gültiger Grenzen, gerade auch staatlicher Grenzen. Zu dem Zeitpunkt wurde Vielen bewusst, dass die Globalisierung begonnen hatte, auch ihr Leben zu bestimmen und die Intellektuellen sprachen von „der neuen Unübersichtlichkeit“, was soviel bedeutete wie: „Alle haben was im Sinn, - keiner weiß wohin!“

Dass die nationalen Staatsgrenzen relativ bedeutungslos geworden waren, war vielen schon sieben Jahre vorher, durch den Reaktorunfall von Tschernobyl am 25.4.1986 klar geworden. Das Horoskop auf den Unfall zeigt eine dominante Uranus-Neptun-Verbindung. Spätestens Mitte der 90-er Jahre wurde dann ganz allgemein bewusst, dass viele Probleme nicht mehr national sondern nur noch international gelöst werden können und unser Horoskop zeigt eben, dass Grenzen, gerade auch staatliche Grenzen aufgehoben und aufgelöst werden. Damit wurden viele bisher gültige Orientierungen vollkommen wertlos. Denn die bisher gültigen Denkmodelle waren für Nationalstaaten und kleinere Regionen entwickelt worden, aber nicht für eine globale Gesellschaft. Passend dazu finden wir Pluto im Skorpion, was darauf verweist, dass sich die Denkmodelle und Orientierungen verwandeln. Eine notwendige Entwicklung, die phasenweise mit einem erheblichen Maß an Verwirrung einhergeht, - auch der Merkur im Wassermann zeigt noch ungeordnete geistige Prozesse an.

Mars im Krebs symbolisiert Schmerz und Betroffenheit, die irritierenden historischen Vorgänge finden ihren Widerhall in den Seelen der einzelnen Menschen. Zugleich besteht mit dem Mond im Spiegelpunkt zu Uranus-Neptun eine Schocklähmung, eine Bewusstlosigkeit der Seelen. Erinnern Sie sich noch an die „Blöd-is-beautifull-Phase“ als im Fernsehen all diese Talkshows auftauchten, in denen über den allerletzten Stuss geschwätzt wurde? Zu der Zeit hatte sich das Artensterben so beschleunigt, dass täglich ungefähr 70 biologische Arten ausstarben, heute sind es ungefähr 150 biologische Arten pro Tag, und das ist ja nur ein Beispiel für die dramatischen Veränderungen um die Jahrtausendwende. Man kann die Flucht in die Bewusstlosigkeit also durchaus verstehen. Aber die Merkur-Saturn-Konjunktion im Quadrat zu Pluto symbolisiert, dass dieser Weg zu Isolation, Resignation und Ohnmacht führt.

Man sollte hinschauen, auch wenn das manchmal Entsetzen auslöst. Aus Entsetzen kann Erkenntnis werden. Mit dem neuen Mondknoten im Schützen und Jupiter in der Waage gilt es, Zusammenhänge zu begreifen, zu sehen und zu verstehen. Mit dem Trigon von Jupiter zur Sonne im Wassermann entstehen neue Chancen für grenzüberschreitende, fruchtbare schöpferische, glückliche Kooperationen, die sehr erfolgreich und förderlich wirken können. Symbolisiert durch das vollständige Trigon von Sonne, Mond und Jupiter kann ein neues, weltumspannendes Gemeinschaftsgefühl entstehen. Mit Venus am Kardinalpunkt 0° Widder liegt die Bedeutung der Phase darin, dass die ganze WELT sich selbst begegnet, sich sieht, sich zu verstehen und zu lieben lernt.

Uranus symbolisiert das Individuum und Neptun das Universum. Aus der Sicht des Dzogchen ist jedes Individuum das Zentrum des Universums. Das allen Kulturen gemeinsame Symbol dafür ist das Mandala, dessen Zentrum das Individuum und dessen Umkreis das Universum symbolisiert. Das Mandala taucht immer dann auf, wenn die Beziehung zwischen Individuum und Universum neu geformt werden soll. Offensichtlich bauen wir alle zusammen gerade ein neues Mandala auf, das aus zahllosen kleinen und großen Mandalas besteht, die vernetzt und weltumspannend aktiv sind, nämlich das Internet oder world-wide-web. Die Bedeutung der Uranus-Neptun-Konjunktion vom 2.2.1993 besteht eben tatsächlich darin, dass die ganze WELT sich selbst begegnet, sich sieht, sich zu verstehen und vielleicht sogar zu lieben lernt.

Wir sind Alle mittendrin, - in diesem Sinne Allen Alles Gute - Vinzent Liebig

 

PS: Der Text darf gerne weiter geleitet und verbreitet werden, solange er im Original erhalten und meine Urheberschaft erkennbar bleibt. DANKE.

  

Vinzent Liebig – Kunst und Coaching
Tel: 0761-6967248
changchub11@yahoo.de
www.vinzent-liebig.de


QUELLENNACHWEIS

In meinem Text habe ich folgende Zuordnungen aus der
MRL („Münchener Rhythmenlehre“) von Wolfgang Döbereiner verwendet:

  • AC, Widder, Mars, Haus 1 = Schmerz
  • IC, Krebs, Mond, Haus 4 = seelisch
  • DC, Waage, Venus, Haus 7 = Bedeutung, Begegnung
  • Skorpion, Pluto, Haus 8 = Modell, Orientierung
  • Schütze, Jupiter, Haus 9 = Erkenntnis
  • MC, Steinbock, Saturn, Haus 10 = Grenzen, staatlich
  • Wassermann, Uranus, Haus 11 = Überschreitung
  • Fische, Neptun, Haus 12 = Auflösung
  • Uranus-Neptun = Schocklähmung
  • Merkur-Saturn = Isolation, Resignation